Entwicklungsphasen des Babys leichter bewältigen

Gerade unerfahrene Eltern stehen oft vor einer großen Herausforderung, wenn das Baby einen Entwicklungsschub macht. Denn in dieser Zeit sind viele Babys allgemein unruhiger, schlafen schlechter, weinen unter Umständen häufiger und haben mehr Appetit.

Manche Babys zeigen ein bis dahin völlig unbekanntes Verhalten. Beispielsweise haben sie plötzlich Angst vor Geräuschen, die sie vormals nur am Rande wahrgenommen haben. Diese Entwicklungsschübe sind nicht nur für ein Kind eine große Belastung. Eltern müssen sich umstellen und sich der Entwicklung des Babys anpassen.

Wie oft treten Entwicklungsschübe auf und wie lange halten Sie an?

Insgesamt gibt es acht Wachstumsschübe bei Babys, die in den ersten 14 Lebensmonaten eintreten. Jeder Schub dauert ca. eine Woche an. Der erste Schub beginnt ungefähr in der fünften Woche und macht sich meist dadurch bemerkbar, dass das Baby mehr Nahrung benötigt und mit der bisherigen Milchmenge nicht mehr satt wird.

Auch werden die Babys weinerlicher und unruhig, sodass manche Eltern davon ausgehen, dass ihr Kind krank ist. Doch das Gegenteil ist der Fall: Das Baby entwickelt sich in einem solchen Schub rasant. Es erlernt neue Fähigkeiten und ist dabei von seiner eigenen Wahrnehmung so überwältigt, dass es nicht schlafen kann.

Wie sollten Eltern in diesen Entwicklungsphasen reagieren?

Die Milchproduktion stillender Mütter sollte dem steigenden Nahrungsbedarf angepasst werden, was durch häufigeres Anlegen erreicht werden kann. Gelingt dies nicht, sollte dem Baby zusätzlich Flaschennahrung verabreicht werden. In einem Artikel auf der Website www.bambiona.de wird geraten, dem Baby jetzt viel Aufmerksamkeit, Nähe und Geborgenheit zu schenken.

Nehmen Sie Ihr Kind ruhig öfters auf den Arm, denn es möchte, während dieser schwierigen Phase, ganz nah bei Ihnen sein. Wenn Ihnen das Baby auf die Dauer zu schwer wird, empfiehlt sich, ein Tragetuch, Tragegestell oder eine Babytrage zu verwenden.

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